La línea de la concepcion

La línea de la concepcion

Die Stadt mit dem schwer auszusprechenden Namen, von uns daher kurz und bündig nur La Linea genannt, ist der weniger populäre Nachbar Gibraltars, in der sich auch unser Hotel für die Dauer unseres Aufenthaltes befand. Unser erster Eindruck von der Stadt war eher negativ: viel Industrie, heruntergekommene Hochhäuser und im Vergleich zu unseren bisherigen Zielen weniger besuchenswert. Besonders das Gebiet um die Grenze herum ist voll mit Fast-Food Ketten und Gebäuden, die schon bessere Tage gesehen haben. Aber der erste Eindruck kann täuschen, weshalb wir der Stadt auch einen eigenen Eintrag im Blog widmen wollten.

Zwischen den Hochhausbauten versteckt sich nämlich ein netter älterer Stadtkern mit vielen Geschäften und Restaurants, am Ende unscheinbarer Gassen tauchen plötzlich weitläufige Plätze auf und Abends blüht die Fußgängerzone erst so richtig auf: Nur wenige Meter von unserem Hotel entfernt tummelten sich die Anwohner bis spät in die Nacht in den Restaurants und Bars, während Kinder laustark Ball spielten und Strassenhändler mit ihren Maronenöfen den gesamten Platz einräucherten. Anders als in Gibraltar, wo man bereits nachmittags das Gefühl bekam der Tag sei zu Ende, lässt sich hier die spanische Lebensfreude ganz nah erfahren.

Unseren letzten Tag verbrachten wir daher auch noch einmal auf der spanischen Seite der Bucht, aßen Churros mit dunklem Kakao zum Frühstück, besuchten Strände in der Nähe von Algeciras, wo wir beim schwimmen gehen die großen Tankschiffe beobachten konnten, und schlenderten abschließend ein letztes mal an der Küstenstraße entlang.

 

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